Quereinstieg in die (teil-)stationäre Kinder und Jugendhilfe

Ein roter Balken mit bunten Blöcken auf der linken Seite

Qualifizierung für Quereinsteiger*innen (A+ Quali) zur Aufnahme einer Tätigkeit in erlaubnispflichtigen (teil-) stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe

Fachkräfte aus artverwandten pädagogischen / akademischen Berufen (Personenkreis A+) können im Rahmen der Qualifizierung eine qualifizierte Tätigkeit in der (teil-)stationären Jugendhilfe aufnehmen und somit einen Quereinstieg in das Arbeitsfeld schaffen.

Was wir bieten:

  • Zertifikatslehrgang,
  • gemäß dem Curriculum „Praxisintegrierte Qualifizierungsmaßnahme“ der Landesjugendämter NRW,
  • berufsbegleitende Weiterqualifizierung,
  • hoher Praxisbezug,
  • praxiserfahrene und hochqualifizierte Seminarleitung und Dozierende,
  • moderne Schulungsräume,
  • Zugang zu unserer AWO-Lernplattform,
  • 5 Lernmodule sowie
  • kompetent begleitete Fallwerkstätten zur Erhöhung des Praxisbezugs.

Weitere Vorteile:

  • sofortiger Einstieg in den Job bzw. Anstellung möglich, da bereits drei Monate vor Start der Weiterqualifizierung eine vollumfängliche Tätigkeit in einer Einrichtung der (teil-)stationären Kinder- und Jugendhilfe erfolgen kann,
  • angemeldete Teilnehmende können analog zum regulären pädagogischen Personal eingesetzt werden.

Zielgruppe (vgl. Personenkreis A+):

  • Lehrer*innen
  • Ergotherapeut*innen, Logopäd*innen
  • Physiotherapeut*innen, Motopäd*innen
  • Arbeitspädagog*innen/ Erzieher*innen
  • Hebammen
  • Gesundheitspfleger*innen (u.a. Pflegefachkräfte, Kinderkrankenpfleger*innen)
  • Kinderpfleger*innen
  • Heilerziehungspfleger*innen und Heilerziehungshelfer*innen
  • Familienpfleger*innen
  • Sozialassistent*innen
  • Kulturpädagog*innen (u.a. Personen mit BA Kunst-, Theater- und Musikpädagogik)
  • Bildungswissenschaftler*innen
  • Religionspädagog*inne

Für die Aufsichtsrechtlichen Grundlagen des LWL klicken Sie hier.

Umfang und Inhalte:

  • eine Qualifizierungsdauer von max. 18 Monaten;
  • 300 Unterrichtseinheiten insgesamt;
  • ca. 36 Termine (in Präsenz bzw. Live-online Meeting) plus
  • Lerneinheiten auf der AWO-Lernplattform, dabei
  • praxisnahe Begleitung Erprobung am „Fall“ (in Form von Fallwerkstätten).

Die Teilnehmenden erhalten im Rahmen von 5 Modulen einen Überblick über die Inhalte und Strukturen von (teil-)stationärer Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe. Die gesamte Fortbildung wird durch eine Seminarleitung begleitet. Die Teilnehmenden bekommen Zugang zur AWO-Lernplattform und können ihren Fortschritt selbstständig mitgestalten. Die Verknüpfung mit der Praxis ist wesentlicher Bestandteil der Fortbildung. Daher sind über den Verlauf der 5 Lernmodule 5 Durchgänge des Formats „Fallwerkstatt“ vorgesehen. Dieses Format dient der intensiven Reflexion der erlernten Inhalte. Entlang konkreter Fälle wird mit den Teilnehmenden die berufliche Praxis erprobt, der jeweilige Fall mit den Inhalten der Qualifizierung verknüpft und in den Bezug zum Alltagsgeschehen in der jeweiligen Einrichtung gesetzt.

Wichtig: Während der Fortbildung dürfen die Teilnehmenden max. 10 % begründete Fehlzeiten (Krankheit oder Ähnliches) aufweisen. Andernfalls werden sie nicht zur 5. Fallwerkstatt zugelassen, deren erfolgreiches Durchlaufen die Abschlussleistung zur Qualifizierung bildet.

Kostenaufstellung (Preisliste 2026)*:

PositionKosten
Teilnahmegebühr4300,-
Prüfungsgebühr290,-
Zugang zur Lernplattforminklusive
Technische Einweisunginklusive
Kosten (gesamt):4590,-

*Unsere Bildungsdienstleistungen sind nach §4Nr.22Bu.a.UstG steuerbefreit (StNr. 305/5970/0265). Preisanpassungen vorbehalten.

Voraussetzung zur Teilnahme:

Für die Anmeldung sind durch den Träger (also arbeitgeberseits) folgende Unterlagen einzufordern bzw. vorzuhalten:

  • Gültiger Arbeitsvertrags als Nachweis des Beschäftigungsverhältnisses bei einem Träger der teilstationären bzw. stationären Jugendhilfe
  • Nachweis über den Ausbildungsabschluss bzw. das Studium

Hinweis: Die Träger der Jugendhilfe tragen eine große Verantwortung für die Personengruppe A+, da die Einschätzung zur Eignung der Personen durch die Träger vertreten werden muss. Die Nachweise zum Ausbildungsabschluss und des Beschäftigungsverhältnisses sind trägerseitig zu prüfen. Wir bieten den Trägern einen Einblick in die Weiterbildung, indem wir die Teilnahme an den Fallwerkstätten ermöglichen. Für das Prüfungskolloquium ist die Teilnahme eines Trägervertreters notwendig.

Alle Infos als PDF hier

Grünes Logo mit in sich verschlungenen Teilkreisen, darunter Logo Diakonische Stiftung Ummeln und Logo AWO Kreisverband Bielefeld e.V. Weiterbildungswerk

Kontakt

Mercatorstr. 10
33602 Bielefeld

Susanne Haase und Cathrin Thomas
Tel. 0521 520 89 12
Mobil 0173 49 59 745

wbw@awo-bielefeld.de

Sprechzeiten

Montag bis Donnerstag 9.00 bis 14.00 Uhr
Freitag 9.00 bis 13.00 Uhr

Anmeldung und Platzreservierung

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