Die Arbeitsgruppe als Motor der Verbandsentwicklung


Der Weg zum neuen Mit­glie­der­mod­ell und zur neuen Satzung war kein kurz­er – und vor allem kein rein for­maler Prozess.

Ein zen­traler Motor dieser Entwick­lung war eine eigens einge­set­zte Arbeits­gruppe, die die inhaltliche und struk­turelle Grund­lage für die Verän­derun­gen erar­beit­et hat.

Ihre erste Sitzung fand am 13.04.2021 statt. Damit begann ein inten­siv­er, mehrjähriger Beteili­gung­sprozess.

Wer war beteiligt?

Die Arbeits­gruppe set­zte sich bewusst vielfältig zusam­men:

  • 9 Ehre­namtliche aus den ehe­ma­li­gen Ortsvere­inen

  • 4 Haup­tamtliche, darunter auch die Mod­er­a­tion des Prozess­es

Diese Zusam­menset­zung war ein klares Sig­nal: Die Zukun­ft des Mit­gliederver­ban­des sollte aus der Prax­is her­aus entwick­elt wer­den – aus den Erfahrun­gen der Engagierten vor Ort, ergänzt durch organ­isatorische und fach­liche Per­spek­tiv­en.

Aufgabe der Arbeitsgruppe

Die Gruppe hat­te den Auf­trag,

  • den Beschluss der Kreiskon­ferenz von 2020 mit Leben zu füllen

  • beste­hende Struk­turen kri­tisch zu reflek­tieren

  • neue For­men von Beteili­gung zu denken

  • und ein tragfähiges Mod­ell für einen mod­er­nen, hand­lungs­fähi­gen Mit­gliederver­band vorzu­bere­it­en

Dabei ging es nicht nur um for­male Fra­gen, son­dern um Grund­sät­zlich­es:
Wie wollen wir als Arbeit­er­wohlfahrt in Zukun­ft Engage­ment ermöglichen?
Wie kön­nen Ehre­namtliche gut einge­bun­den, unter­stützt und wirk­sam wer­den?
Und welche Struk­turen helfen uns, unsere gesellschaftliche Ver­ant­wor­tung vor Ort wahrzunehmen?

Arbeitsweise

Die Arbeits­gruppe arbeit­ete über einen län­geren Zeitraum kon­tinuier­lich zusam­men. Diskus­sion­sprozesse, Abwä­gun­gen und unter­schiedliche Per­spek­tiv­en waren aus­drück­lich gewollt – denn Ziel war keine schnelle Lösung, son­dern eine tragfähige und gemein­sam entwick­elte Grund­lage.

So ent­stand Schritt für Schritt das Konzept, das schließlich 2023 in die neue Satzung und das neue Mit­glie­der­mod­ell mün­dete.

Bedeutung für den Verband

Die Arbeits­gruppe ste­ht exem­plar­isch für das Selb­stver­ständ­nis der AWO:
Verän­derung entste­ht durch Beteili­gung, Dia­log und gemein­sames Rin­gen um gute Lösun­gen.

Ohne das Engage­ment dieser Gruppe wäre der Prozess in dieser Tiefe und Qual­ität nicht möglich gewe­sen. Ihr Ein­satz hat entschei­dend dazu beige­tra­gen, den Mit­gliederver­band zukun­fts­fähig aufzustellen.