Wie in Bielefeld alles begann

Ein Foto von 1920 mit Blick auf die Breite Straße in Bielefeld. Im Vordergrund ist eine alte Holzhütte zu sehen. Hier war die Suppenküche untergebracht

Am 13. Dezem­ber 1919 wurde die Arbeit­er­wohlfahrt (AWO) auf Ini­tia­tive von Marie Juchacz gegrün­det. Sie ent­stand aus ein­er sozialdemokratis­chen Frauen­be­we­gung her­aus, mit dem Ziel, die drän­gen­den sozialen Not­la­gen nach dem Ersten Weltkrieg durch Selb­sthil­fe der Arbeit­er­schaft zu lin­dern.
In Biele­feld zeich­net sich als erste doku­men­tierte Aktion ein­er lokalen AWO-Struk­tur der 22. Novem­ber 1920 aus: An der Bre­it­en Straße über­nahm der Ver­band eine Sup­penküche, um Arbeit­er- und Fab­rik­fam­i­lien mit gün­sti­gen Mahlzeit­en zu ver­sor­gen. Dieses frühe Engage­ment – konkrete Hil­fe vor Ort und sol­i­darisch sein – markiert den Aus­gangspunkt für das vielfältige soziale Wirken der AWO in Biele­feld.

Foto: Kriegsküche in der Bre­it­en Straße (Quelle: Stadtarchiv Biele­feld)