Was auf der Kreiskonferenz 2020 als Auftrag begann, wurde am 25.03.2023 konsequent zu Ende geführt:
Auf einer Sonder-Kreiskonferenz hat die Arbeiterwohlfahrt in Bielefeld ein neues Kapitel für ihren Mitgliederverband aufgeschlagen.
An diesem Tag wurden die neue Satzung und damit das neue Mitgliedermodell offiziell verabschiedet – einstimmig.
Vom Leitgedanken zur Umsetzung
Bereits 2020 hatte die Kreiskonferenz beschlossen, den Mitgliederverband strukturell weiterzuentwickeln. Ziel war ein Organisationsmodell, das
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Tradition und gewachsene Strukturen wertschätzt
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gleichzeitig aber neue gesellschaftliche Realitäten aufgreift
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und zeitgemäße Formen von Engagement ermöglicht
In den darauffolgenden Jahren wurde intensiv beraten, diskutiert und gemeinsam mit Ortsvereinen, Gremien und Engagierten an einer zukunftsfähigen Lösung gearbeitet.
Was bedeutet das neue Modell?
Mit der neuen Satzung wurden die Grundlagen dafür geschaffen, den Mitgliederverband
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beteiligungsorientierter
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zugänglicher für neue Engagierte
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und organisatorisch klarer und zukunftssicher
aufzustellen.
Das neue Mitgliedermodell trägt veränderten Lebensrealitäten Rechnung: Menschen wollen sich engagieren – aber oft flexibler, projektbezogener oder mit neuen Formen der Mitwirkung. Dafür schafft die neue Struktur passende Rahmenbedingungen.
Ein starkes Signal
Die einstimmige Abstimmung auf der Sonder-Kreiskonferenz ist mehr als ein formaler Akt. Sie ist ein deutliches Zeichen für:
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Zusammenhalt im Verband
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Vertrauen in den gemeinsamen Prozess
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und den klaren Willen, die AWO als lebendigen Mitgliederverband weiterzuentwickeln
Damit wurde ein wichtiger Schritt getan, um auch in Zukunft vor Ort stark zu sein – sozial, solidarisch und gesellschaftspolitisch handlungsfähig.

