Am 25. Januar lädt der Mitgliederverband der AWO in Bielefeld um 15 Uhr zu einer besonderen Film- und Gesprächsveranstaltung nach Bielefeld-Brake ein.
Unter dem Titel „Meine Kindheit im Krieg“ zeigt der Dokumentarfilmer Detlev Harmann einen Film, in dem Menschen aus Bielefeld von ihren Erfahrungen berichten – von einer Kindheit, die geprägt war von Krieg, Angst, Verlust und Mangel, aber auch von Überleben, Zusammenhalt und Erinnern.
Der Film gibt jenen Stimmen Raum, die immer leiser werden, deren Erfahrungen jedoch für unsere Gegenwart von großer Bedeutung sind. Er macht deutlich, dass Krieg keine abstrakte historische Größe ist, sondern konkrete biografische Spuren hinterlässt – bis heute.
Im Anschluss an die Vorführung besteht die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch. Die Veranstaltung lädt dazu ein, zuzuhören, Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen: über Erinnerung, Verantwortung und darüber, was diese Erfahrungen für unser heutiges gesellschaftliches Miteinander bedeuten. Gerade in einer Zeit, in der Geschichtsvergessenheit und Relativierungen zunehmen, setzt die AWO bewusst auf Erinnerungskultur, Dialog und das Weitergeben von Erfahrungen – als Grundlage für Frieden, Solidarität und demokratische Haltung.
Anmeldung erforderlich:
Annette Becker
📞 0521 / 700 88 81
25.01.2026 Meine Kindheit im Krieg


