25.01.2026 Meine Kindheit im Krieg

Plakat der Veranstaltung. Links ein Foto eines zerstörten Hauses aus dem zweiten Weltkrieg. Fotonachweis Stadtarchiv. Rechts, in Rot hinterlegt, die Informationen über die Veranstaltung.

Am 25. Jan­u­ar lädt der Mit­gliederver­band der AWO in Biele­feld um 15 Uhr zu ein­er beson­deren Film- und Gesprächsver­anstal­tung nach Biele­feld-Brake ein.

Unter dem Titel „Meine Kind­heit im Krieg“ zeigt der Doku­men­tarfilmer Detlev Har­mann einen Film, in dem Men­schen aus Biele­feld von ihren Erfahrun­gen bericht­en – von ein­er Kind­heit, die geprägt war von Krieg, Angst, Ver­lust und Man­gel, aber auch von Über­leben, Zusam­men­halt und Erin­nern.

Der Film gibt jenen Stim­men Raum, die immer leis­er wer­den, deren Erfahrun­gen jedoch für unsere Gegen­wart von großer Bedeu­tung sind. Er macht deut­lich, dass Krieg keine abstrak­te his­torische Größe ist, son­dern konkrete biografis­che Spuren hin­ter­lässt – bis heute.

Im Anschluss an die Vor­führung beste­ht die Möglichkeit zum gemein­samen Aus­tausch. Die Ver­anstal­tung lädt dazu ein, zuzuhören, Fra­gen zu stellen und miteinan­der ins Gespräch zu kom­men: über Erin­nerung, Ver­ant­wor­tung und darüber, was diese Erfahrun­gen für unser heutiges gesellschaftlich­es Miteinan­der bedeuten. Ger­ade in ein­er Zeit, in der Geschichtsvergessen­heit und Rel­a­tivierun­gen zunehmen, set­zt die AWO bewusst auf Erin­nerungskul­tur, Dia­log und das Weit­ergeben von Erfahrun­gen – als Grund­lage für Frieden, Sol­i­dar­ität und demokratis­che Hal­tung.

Anmel­dung erforder­lich:
Annette Beck­er
📞 0521 / 700 88 81